Während der Fahrt in Richtung Xabía an der Costa Blanca haben wir einen Abstecher nach Canfranc gemacht.

Canfranc ist ein kleiner Ort in den spanischen Pyrenäen an der Grenze zu Frankreich. Es liegt im Tal des Aragón südlich des Somportpasses in der Provinz Huesca der Autonomen Gemeinschaft Aragonien. Berühmt wurde der Ort durch den riesigen Geisterbahnhof.

Der auf einer Höhe von 1195 m liegende Bahnhof wurde als Inselbahnhof konzipiert und stellte zur Zeit der Inbetriebnahme den Knotenpunkt der hier endenden Bahnstrecken von Pau (in europäischer Normalspur) und Saragossa (in iberischer Breitspur) dar.

Am 18. Juli 1928 wurde die Strecke in Anwesenheit des spanischen Königs Alfons XIII. und des französischen Staatspräsidenten Gaston Doumergue eröffnet. Zu diesem Zeitpunkt war der Bahnhof mit einer Länge des Hauptgebäudes von 241 m der größte Bahnhof in Spanien und der zweitgrößte in Europa.

Nach Aufgabe des grenzüberschreitenden Verkehrs verfielen Bahnhof und Bahnanlagen zusehends, Ausstattungsgegenstände wurden geplündert.

Als Fotograf zieht einen dieser Ort magisch an.